Yahoo veröffentlicht eine HTML5 Webmail App für das iPad
Yahoo veröffentlicht eine iPad optimierte Variante ihrer mobilen Mailwebseite, gefüllt mit HTML5 Features. Mit diesem Schritt versucht Yahoo mit Google Schritt zu halten und am Markt wieder aufzuschließen.
Die Webmail App besteht aus einem zweispaltigen Layout und unterstützt den Landscape und Porträtmodus, um die Inbox und die gerade ausgewählte Mail anzuzeigen.
Neben einer Volltextsuche, Smart Folders und einer optimierten Ansicht für Fotos und Anhänge bietet die App auch die Möglichkeit eines lokalen Caches, um Nachrichten auch offline lesen zu können.
“Apps sind ein Übergangsphänomen” -F.A.Z
Das was Holger Schmidt in seinem Blog Beitrag in der F.A.Z schreibt, wird sich so nicht ganz erfüllen!
Warum?
Ja, die Entwicklung nativer Apps kann sich nicht jeder leisten, aber eine spezielle mobile Variante seiner Webpage ist deutlich kostengünstiger. Es bedarf keiner speziellen App-Programmierer mehr, sondern jeder Webentwickler kann sein Wissen um HTML5 erweitern und dieses bei der Entwicklung von Webseiten einfließen lassen.
Auch ist eine Webapplikation zukunftsicherer für kommende mobile Geräte (Wenn nicht jeder OS-Anbieter wieder sein eigenes Browsersüppchen kocht, ja MS ich sehe in deine Richtung).
Aber!
Apps werden trotz allem nicht vom Markt verschwinden. Der Benutzer möchte seine Informationen/Dienstleistung kompakt und auf den Punkt bringen. Viele Webseiten sind überfrachtet mit Informationen und der Benutzter wird geradezu bombardiert mit unzähligen Möglichkeiten. Dies gibt es nicht bei Apps! Apps schicken den Benutzer quasi in einen Tunnel und gerade dieses “bei der Hand halten” ist was vielen Benutzern gefällt.
Die besten Beispiele sind die Amazon- und Ebay-Apps. Hingegen man auf den einzelnen Webseiten mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Funktionen konfrontiert ist, beschränken sich die dazugehörigen Apps auf das, was Amazon und Ebay eigentlich anbieten: Das Verkaufen von Waren!
